In der NS-Zeit zeugten viele
französische Kriegsgefangene mit deutschen Frauen Kinder, trotz harter
Strafen. Die Mütter schwiegen aus Scham oft lebenslang. Und Kinder wie
Rainer Gessert suchten verzweifelt nach ihren Vätern. zum Beitrag
. In Berlin leben heute so viele Menschen jüdischen
Glaubens wie seit dem Holocaust nicht mehr: Zwischen 30.000 und 40.000
Juden gibt es dort. Doch der Schutz durch die Polizei gehört immer noch
zu ihrem Alltag.
Deutschland, wir müssen reden!
Das Abschlussprojekt der Journalisten 2015 der DEKRA Hochschule für Medien gegen Rassismus und für mehr Vielfalt!
Rassismus
ist ein Thema, das uns alle etwas angeht. Alleine im Jahr 2016 stieg
die Anzahl rechter Gewalttaten um 44 Prozent. Mittlerweile sind es 1.485
Fälle. Vor allem Flüchtlingsunterkünfte sind vermehrt im Visier solcher
Angriffe.
Haben wir nichts aus der Geschichte gelernt? Was bedeutet Rassismus eigentlich? Und was ist denn überhaupt „wirklich deutsch“?
Diese Gedanken haben wir uns in Kooperation mit dem Deutschen Hygiene-Museum Dresden
(DHMD) auch gemacht. Das Abschlussprojekt der Journalisten besteht aus
einer Live-Sendung am 21.12.2017 in Dresden direkt aus dem
Hygiene-Museum und steht unter dem Titel „Deutschland, wir müssen
reden“.
Zusätzlich zur Live-Sendung produzieren wir zwei
Interviewfilme zu den Themen „Rasse/Rassismus, Volk und Heimat“ sowie
„Vielfalt, Identität, Wie wollen wir leben?“. Diese werden als Teil der
Sonderausstellung „Rassismus. Die Erfindung von Menschenrassen“ ab dem 18. Mai 2018 im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden ausgestellt.
Interviewgäste sind dabei Prominente aus Film, Funk und Fernsehen, Politiker oder auch Vertreter verschiedener Institutionen.
Der 9. November markierte in der deutschen Geschichte häufig einen epochalen
Wendepunkt. Das jüngste historische Ereignis an diesem Tag war der Fall der
Berliner Mauer im Jahr 1989, die 28 Jahre lang die beiden deutschen Staaten
teilte. Am gleichen Datum 51 Jahre* zuvor fand die gewaltsame
Judenverfolgung in Deutschland einen ersten Höhepunkt. In der Nacht zum 9. November 1938 wurden auf
Geheiß der nationalsozialistischen Führungsriege in ganz Deutschland Läden
und Wohnungen jüdischer Mitbürger geplündert und zerstört, Synagogen in
Brand gesetzt und Juden ermordet. Der Tag ging als
Reichspogromnacht in die Geschichtsbücher ein. Doch die Ereignisse um das
historische Datum reichen noch weiter zurück - ein Überblick.
Reichspogromnacht am 9. November 1938: Als in Deutschland die Synagogen brannten
Im November 1938 initiierte die
NS-Führung den Gewaltexzess gegen jüdische Deutsche. Gotteshäuser und
Geschäfte wurden verwüstet, Menschen erniedrigt, getötet oder ins KZ
geschafft. Aufnahmen aus dem Archiv von SZ Photo. zum Artikel
Nichts sehnten die Deutschen im Herbst 1918 mehr herbei als den
Frieden. Und nichts machte ihnen mehr Angst als das Kriegsende. Einblick
in das zerrissene Seelenleben eines Volkes.
Die Angst vor der Zukunft, sie nagt an ihm, raubt ihm den Schlaf.
Nikolaus Ritter von Endres ist im Ersten Weltkrieg mit dem Eisernen
Kreuz und dem Tapferkeitsorden Pour le Mérite ausgezeichnet worden, in
den Adelsstand aufgestiegen und kommandiert das stolze I. Königlich
Bayerische Armeekorps.
Der Generalleutnant weiß: Der Krieg ist verloren. Die letzten
Verbündeten haben das Kaiserreich Ende Oktober 1918 verlassen, die
Doppelmonarchie Österreich-Ungarn ist zerbrochen, in Kiel rebellieren die Matrosen. Aufgewühlt sortiert Ritter von Endres am 3. November die Fragen, die ihn nachts quälen: weiterlesen
Mit der Kapitulation Deutschlands
endete am 11. November 1918 der Erste Weltkrieg. Millionen
Menschenleben hatten die Militärs des Kaisers da für ihre
Weltmachtträume verheizt. Die Verantwortung für die Niederlage schanzten
sie gerade noch rechtzeitig den Zivilisten zu - mit fatalen Folgen. zum Artikel
Verreisen: unbedingt! Aber wie
und wohin? Urlaube in der DDR waren strikt reglementiert und führten
maximal in sozialistische Bruderländer. Die Bürger waren trotzdem viel
unterwegs - Fernweh macht erfinderisch. zum Artikel
Sie scheinen sich in den Fels zu
klammern, um ihre Spitzenposition zu halten: Berghütten, die auf
Alpengipfeln stehen. Hier ist eine Auswahl der schönsten. zum Artikel
Einsame Strände, die besten
Plätze für den Sonnenuntergang, Einkehradressen und Ausflugstipps: Fünf
Insider verraten ihre Lieblingsorte zwischen Glücksburg und Lübeck. zum Artikel
Jährliches Spektakel: Beim traditionellen Wildpferdefang in Dülmen im
Münsterland werden jedes Jahr junge Hengste aus einer Herde von
insgesamt rund 400 Wildpferden eingefangen. Nach Protesten von
Tierschützern soll es beim Fang seit einigen Jahren nicht mehr so hart
zugehen. weiter
Wandern auf Grenzen, die es nicht
mehr gibt: Wege, die in Deutschlands Nachbarländer führen, erzählen
viel über die Geschichte der Region. Hier werden 6 Touren vorgestellt.
Ob Moselsteig, Erzweg oder
Heidschnuckenweg - in Deutschland gibt es unzählige
Mehrtages-Wanderwege. Wer keine Urlaubstage opfern will, kann sie auch
etappenweise ablaufen. So finden Sie die passende Tour. zum Artikel
Von Berlin brach Gustav Hartmann
vor 90 Jahren per Droschke gen Paris auf. Ein Triumph der Langsamkeit:
Der alte Kutscher protestierte gegen Konkurrenz durch Motortaxis - und
wurde international wie ein Star gefeiert. zum Bericht
Nirgendwo sonst sind die Mietpreise für Studenten und Azubis in den vergangenen Jahren so sehr gestiegen wie in Berlin.
Derzeit kostet ein WG-Zimmer in der Hauptstadt im Schnitt 363 Euro,
eine Wohnung mit 30 Quadratmetern sogar 438 Euro, wie die Betreiber von
"wg-suche" beim Internetportal Immobilienscout24.de errechnet haben. Das
sind sechs Prozent mehr als im Vorjahr und sogar 39 Prozent mehr als
noch 2011. Dabei ist Berlin noch vergleichsweise günstig.
Wohin soll es am Wochenende
gehen? An die wilde Donau, ins kulturelle Wendland oder zur schnaufenden
Zittauer Schmalspurbahn? Hier sind 16 Ausflugstipps.
"Ich erinnere mich, wie Mutter die Särge streichelte"
Die "Weiße Rose" kämpfte gegen
die Nazi-Tyrannei. Am 22. Februar 1943 wurden Sophie und Hans Scholl
geköpft. In bislang verborgenen Erinnerungen denkt ihre Schwester zurück
an die letzten Stunden und die Beerdigung. zum Beitrag
Sie teilte Berlin und das ganze Land in zwei Hälften, Familien wurden
zerrissen, Freunde getrennt: Die Mauer. Nach dem Zweiten Weltkrieg war
Deutschland mehrere Jahrzehnte lang geteilt, im Westen lag die BRD, im Osten die DDR. Um Bürger an der Ausreise zu hindern, hatte die DDR-Regierung die Grenzmauer aufbauen lassen.
10.315 Tage hielt diese Mauer, von 1961 bis 1989.
Eine verdammt lange Zeit, die sich tief ins kollektive Gedächtnis der
Deutschen gebrannt hat. Bis heute spüren wir die Folgen dieser
Trennung, bis heute gibt es Stereotypen vom Ossi und vom Wessi, bis
heute sind die Löhne im Osten niedriger als im Westen.
Aber am Montag (05.02.2018) sind es ebenfalls 10.315 Tage, seit die Mauer nicht
mehr steht. Deutschland ist heute vereint, in Berlin erinnern Gedenkstätten und Pflastersteine im Boden an den einstigen Grenzverlauf.
Es wird spät hell und früh wieder
dunkel. Aber dazwischen bleiben genug Stunden, um sich auf Fehmarn vom
Winterwind tiefe Entspannung ins Gesicht pusten zu lassen. zum Artikel
Auch mehr als 25 Jahre nach dem Fall der Mauer gelten Thüringen, Sachsen & Co. immer noch als die "neuen" Bundesländer.
Und auch das Verhältnis zwischen Ost und West ist immer noch schwierig –
irgendwie verstehen sich beide Seiten nicht so richtig.
Zumindest im Geschichtsunterricht kommt die ehemalige DDR vor – mit Mauerbau, Unrechtsstaat, sozialistischer Diktatur.
Erinnerst du dich noch an die DDR-Stunden aus deinem Geschichtsunterricht?
Herbstwetter ist noch lange kein
Grund, sich auf dem Sofa zu verkriechen. Bouldern, Graffiti sprayen,
Radfahren - wir haben Tipps, wie man in der goldenen Jahreszeit aktiv
werden kann.
Der Gründer der modernen Türkei war blond, genau wie
unsere deutsch-türkische Autorin. Wegen Erdoğan wünscht sie sich den
"Vater der Türken" zurück. Dabei hatte Papa auch seine Fehler. Start der neuen Kolumne "Die Isartürkin".
In Süddeutschland ist es einfach am schönsten – finden zumindest die Menschen, die in Deutschland Urlaub machen. Laut Übernachtungsstatistik des Statistischen Bundesamts zieht es jedes Jahr mit Abstand die meisten Touristen (aus dem In- und Ausland) nach Bayern, an zweiter Stelle folgt Nachbarland Baden-Württemberg.
Wen wundert's? Schließlich hat der Süden mit seinen hohen Bergen, tiefblauen Seen und romantischen Städten ziemlich viel zu bieten. Und: Das Wetter ist dort meist auch besser als im Rest Deutschlands. Also auf geht's!